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Anwenderberichte TopSolidCam

Mit TopSolid‘CAM auf die Pole-Position

Die von CP autosport neu entwickelte Leichtbau-Antriebswelle ist ein Paradebeispiel für die Innovationsfreudigkeit des Unternehmens und die breitgefächerte Kompetenz seines Entwicklungs- und Produktionsteams. Ohne eine leistungsstarke Cam-Software wie TopSolid’Cam blieben viele der Konstruktionsideen allerdings auf der Strecke.

„Unsere Fertigung arbeitet ständig an der Grenze zum eigentlich Möglichen. Ohne TopSolid wäre das kaum zu schaffen.“
Peter Schorn, Leiter Mechanische Bearbeitung CP autosport GmbH, Büren

Viele der exklusiven Autohersteller setzen auf CP autosport. Nicht ohne Grund: Seit über 20 Jahren entwickelt und produziert der Spezialist für intelligente Metallverarbeitung und Leichtbau Hochleistungskomponenten und Komplettlösungen für die Automobilindustrie, Motorsportteams sowie Privatkunden, und berät Kunden weltweit in Sachen Fahrzeugtechnologie. Hinzu kommen flankierende Dienstleistungen, Eigenprodukte sowie eigene Aktivitäten im Bereich innovativer Entwicklung, Herstellung und Handel von High-Performance-Materialien für u.a. Audi, BMW, Porsche und Volkswagen Gruppe mit über 170 Mitarbeitern und mehr als 20 Mio. € Umsatz jährlich.

Know-How und Leidenschaft für Top-Performance
Was immer die CP autosport GmbH auch entwickelt oder produziert, die Komponenten aus verschiedenen Materialien müssen möglichst leicht sein und dennoch extremen Belastungen standhalten. Die Produkte, darunter Antriebswellen und Querlenker, Tanks und Karosserieversteifungen, werden unter anderem in Fahrzeuge eingebaut, die im Rennsport an den Start
gehen. In dem Fall ist das Gewicht, und davon möglichst wenig, das Nonplusultra: Es kann über Zehntelsekunden und damit über Sieg oder Niederlage entscheiden. Die Nachfrage nach solchen Leichtbaukomponenten generieren Automobilindustrie und Rennsport selbst. Da Sicherheit oberste Priorität hat, werden stark beanspruchte Fahrzeugkomponenten nach jedem Rennen ausgetauscht. Für die leichten Rennsportkomponenten der CP autosport GmbH zeigen inzwischen aber auch viele Serienhersteller Interesse, die das Trendthema „Gewichtsreduzierung durch Leichtbau“ im Blick haben. Damit werden für die automobile Serienfertigung innovative und preisgekrönte Produkte wie beispielsweise Antriebswellen interessant, die CP autosport exklusiv aus einem einzigartigen Hochleistungswerkstoff herstellt. Sie sind rund 40 Prozent leichter als herkömmliche Antriebswellen und werden mittlerweile bei bekannten deutschen Sportwagenherstellern in Serie eingesetzt, z.B. in neu entwickelten Hybridfahrzeugen. Speziell dieses Produkt bringt die Firmenphilosophie von CP autosport auf den Punkt: Die Kunden des Bürener Unternehmens können sich auf vollen Einsatz für absolute Top-Performance verlassen. Die Kundenliste bestätigt dieses Engagement. Für Global Player wie Audi, BMW, Volkswagen, Lamborghini, Porsche, Skoda oder Toro Rosso übernimmt CP autosport die Entwicklung neuer Komponenten, fertigt Prototypen und produziert Kleinserien.
In einem derartig innovativen und flexiblen Workflow ist vor allem die Anpassungsfähigkeit des Unternehmens gefragt. Entscheidenden Support bieten modernste Werkzeugmaschinen und ein entsprechend leistungsstarkes CAD-CAM-System, ohne die- die im Hause selbst entwickelten Komponenten wie die Leichtbauantriebswelle, nur Konstruktionsideen blieben.

Neueste Technik für höchste Ansprüche
Derartigen Anforderungen an Flexibilität und Präzision werden nur wenige Bearbeitungszentren gerecht. Den bereits eindrucksvollen Maschinenpark aus 5-Achs-Bearbeitungszentren von Hermle und Gildemeister sollte schließlich die Puma MX 2100 LST des südkoreanischen Herstellers Doosan ergänzen. Mit zwei sich gegenüberstehenden Drehspindeln, CNC-Fräskopf und Werkzeugrevolver mit bis zu 24 Werkzeugplätzen macht die Maschine entsprechend Dreh- und Fräsbearbeitungen sowie komplexe Multi-Achs-Simultanbearbeitungen in nur einer Aufspannung möglich. Dabei kann das Werkstück auf bis zu neun Achsen bearbeitet werden.

Jedes Auto ist nur so gut wie sein Fahrer – jede Maschine nur so gut wie die Software, die sie antreibt
Um die Multiprozessfähigkeit dieser Maschine jedoch in vollem Umfang nutzen zu können, bedurfte es einer neuen CAM-Lösung. Sie sollte die bereits eingesetzten Maschinen in der 5-Achs-Fräsbearbeitung ansteuern können, neben den Standard- Zerspanungsarbeiten aber auch eine leistungsstarke Synchronisierung bieten, um die Bearbeitung auf der MX 2100 LST mit zwei Werkzeugen auf beide Spindeln optimal zu verteilen. Nach dem Kauf der Doosan kam für Peter Schorn und sein Team schließlich nur Topsolid’Cam als Programmiersystem in Frage. Die Software bietet standardmäßig Funktionalitäten wie die Prozessautomatisierung, die eine neue Programmierung für nachträgliche Änderungen an einem bereits programmierten Werkstück überflüssig macht, ein intelligentes Rohteilmanagement, bei dem der aktuelle Materialabtrag laufend mit dem Fertigteil verglichen wird, und eine integrierte Modellierfunktion für importierte CAD-Daten, die unter anderem die Umlegung der Toleranzen auf Mitte bei importierten Flächenmodellen vereinfacht.

Leistungsstarke Maschinensimulation für optimale Synchronisation
„Überzeugt hat uns die Firma Moldtech letztlich mit der virtuellen Maschinenabbildung in TopSolid“, erinnert sich Peter Schorn. Zum Zeitpunkt der Anschaffung des neuen Bearbeitungszentrums war dieses Modell in deutschen Betrieben noch relativ unbekannt, entsprechend groß war die Herausforderung an die Softwarelösung. Die Möglichkeit in TopSolid’Cam, ein Werkstück direkt in der Maschinenumgebung programmieren zu können, bietet einen erheblichen Zeitvorteil für die Fertigung. Besonders bei komplexen Aufspannungen auf Hauptund Gegenspindel mit mehreren Revolvern können alle Komponenten optimal synchronisiert und mögliche Kollisionen frühzeitig erkannt und behoben werden. In der Prototypenentwicklung und Kleinserienfertigung, wie sie bei CP autosport täglich an den Start geht, von zentraler Bedeutung: „Die Fertigung und Optimierung unserer Antriebswelle, aber auch von Radnaben und Flanschwellen ist dank TopSolid’Cam erst kosteneffizient möglich geworden“, so Schorn. „Und wir reden hier von einer Zeitersparnis von rund 60 Prozent.“

Ein starker Antrieb – Postprozessoren von Moldtech
Die von der Moldtech GmbH programmierten Postprozessoren tragen wesentlich zu diesem Erfolg bei. TopSolid’Cam verfügt bereits in der Standardausführung über ausgezeichnete Postprozessoren, die Moldtech in enger Zusammenarbeit mit dem deutschen Vertriebspartner der Doosan Infracore, der GLM GmbH in Grefrath, auf die Bedürfnisse der Tüftler in Büren angepasst hat. GLM ist Anbieter für Hightech- Lösungen in der spanabhebenden Fertigung und setzt auf die Werkzeugmaschinen von Doosan Infracore, einem der größten Hersteller der Welt. Die Verständigung zwischen Moldtech und GLM lief dabei so reibungslos, dass die Kunden den Eindruck gewannen, eine Komplettlösung zu erhalten. „Eine gute Teamarbeit mit dem Maschinenpartner ist das A und O bei der Anpassung jedes Postprozessors,“ erklärt Dirk Boehlefeld, Leiter Strategische Partnerschaften bei Moldtech. „Damit stellen wir eine schnelle Verfügbarkeit sicher und können auf notwendige Änderungen zügig reagieren.“ Insbesondere in der Prototypenfertigung muss der Postprozessor so vielseitig sein wie die immer neuen Teile, die auf der Maschine gefertigt werden sollen, sonst ist auch die neueste High-End-Maschine nutzlos. „Die Postprozessoren von Moldtech laufen einwandfrei durch, und wir haben unser neues Teil schnell in der Hand“, lobt Schorn die Servicequalität von Moldtech. „Wir arbeiten häufig unter großem Zeitdruck, und unsere Komponenten sind so komplex und müssen derart hohen
Qualitäts- und Sicherheitsansprüchen entsprechen, dass wir uns keine Fehler und keinen Ausschuss leisten können.“

Ein starkes Team
Auch die Schulung durch das Team des Salzkottener Systemhauses hat dazu beigetragen. Sie war exakt auf den Bedarf von CP autosport zugeschnitten, so dass das Team schon nach kurzer Zeit Gas geben und das ganze Potenzial von TopSolid’Cam nutzen konnte. Dabei kommt Moldtech mit seiner Hotline, kurzfristigen Trainings vor Ort und optionalem Online-Support dem enormen Zeitdruck und der hohen Flexibilität bei CP autosport entgegen. Die reibungslose Zusammenarbeit ist mit Blick auf die Zukunft umso wichtiger, da das Unternehmen aus Büren stetig wächst und eine strategische Erweiterung seines Leistungsspektrums plant: weg vom reinen Dienstleister und hin zu einem Anbieter technisch anspruchsvoller Gesamtlösungen. Das bedeutet für die Zukunft die Fertigung weiterer innovativer Komponenten, für die CP autosport und TopSolid’Cam schon jetzt in den Startlöchern stehen.

Vollständiger Bericht zum Download (1.13 MB)

http://www.cp-autosport.com/