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Anwenderberichte

Tradition auf neuen Wegen

Quelle: BM Online 10/21

Der Weg von 2D zu 3D, von der 4-Achs – zur 5-Achs-CNC bei der Mehlig GmbH. Bei der Tischlerei Mehlig wurden Anfang 2020 die Weichen neu gestellt. Eine junge Geschäftsführung, die Umstellung von Auto CAD auf TopSolid’Wood und die Investition in eine 5-Achs-CNC von Homag sind der Anfang auf einem spannenden Pfad in die Zukunft.

Alles im Wandel

Das Unternehmen ist mittendrin in der Veränderung. Wo drei Jahrzehnte lang mit 2D konstruiert wurde, hat nun die 3D-Konstruktion Einzug gehalten. Fast zeitgleich mit dem Beginn des Wandels kam auch die neue Geschäftsführung in die Tischlerei Mehlig: Michael Wachs und Tobias Reinhardt. „Anfang 2020 habe ich hier als Geschäftsführer angefangen und im Oktober 2020 kam dann die Einführung von TopSolid’Wood“, so Wachs.

Die jungen Geschäftsführer Michael Wachs und Tobias Reinhardt (v. li.) wissen auf dem Weg in die Zukunft des Tischlerhandwerks alle
45 Mit arbeiter an ihrer Seite. Die neue 5-Achs-CNC von Homag und die Software Topsolid-Wood von Moldtech sind dabei zwei starke Partner.

Seit knapp einem Jahr ist die Software von Moldtech hier im Unternehmen zu Hause und der Prozess zur Ablösung der anderen Systeme ist in vollem Gange. Spezialisten im Ladenbau, im Besonderen für Restaurants und Cafés, sind die 47 MitarbeiterInnen bei Mehlig. Dabei arbeiten sie in der Hauptsache mit ArchitektInnen zusammen und erfüllen jeden noch so außergewöhnlichen (Material-) Wunsch der Kunden. Mineralwerkstoff, Leder, Edelstahl, Kunststoffe – um einige zu nennen. Es gibt kein Material, dass die Pinneberger nicht verarbeiten – und doch: Echtholzfurnier ist und bleibt sehr gefragt. Somit ist die klassische Furnierpresse die wichtigste Maschine im Unternehmen, verrät mir Michael Wachs. „Nichts ist uns zu kompliziert und wir gehen mutig an die Arbeit mit neuen Werkstoffen und Materialien ran“, beschreibt Michael Wachs die Einstellung des Unternehmens und seiner MitarbeiterInnen. Viele davon sind seit Jahrzehnten dabei und geben ihren Wissensschatz gerne an die folgenden Generationen weiter.

Von 2D zu 3D

So auch Kai Raufeisen, einer der vier Mitarbeiter aus der Konstruktion und AV, der bereits in der neuen Software geschult ist. Er erzählt mir, was für ihn die Vorteile von TopSolid’Wood sind: „Seit 20 Jahren arbeite ich mit AutoCAD. Die Umstellung kostet Kraft, aber ist extrem spannend. Besonders die Schnittstelle zur CNC. Außerdem haben wir in der Möbelkonstruktion vorher wenig mit Standards gearbeitet. Dazu zwingt uns das Programm nun gewissermaßen, was gut ist!“ TopSolid’Wood bringt umfangreiche Bibliotheken von Beschlägen und Bauteilen direkt mit.

Durchgängige Anbindung vom Büro bis zur Maschine. Der Konstrukteur Kai Raufeisen
steigt um von 2D auf 3D: Ein Prozess, der sich lohnt und Fehler im Ablauf minimiert.

Im jeweiligen Betrieb erfolgt dann noch eine Feinjustierung: Welche Beschläge werden immer kombiniert und wie weit soll die Rückwand einspringen? Danach können die Konstrukteure direkt loslegen. Nach der Modellierung des Bauteils sind es sogar nur noch Knopfdrücke mit denen die AV erledigt werden kann: Stückliste erstellen, Zuschnitt generieren und CNC-Programme ableiten. Weitere Vorteile sind ganz klar die höhere Zeichnungsqualität und daraus resultierend die gesunkenen Nachfragen aus der Produktion ans Büro zum Verständnis der Konstruktionsdetails. Die Schnittzeichnungen durch ein Möbel müssen natürlich auch nicht mehr extra gezeichnet werden. Einen Schnitt kann Raufeisen an beliebiger Stelle im Möbel platzieren und dieser wird dann automatisch generiert. „Hier können quasi keine Fehler passieren“, lobt der Anwender.

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